Wegen Rauchentwicklung auf dem Dach eines Hauses in der Gundelfinger Blumenstraße ist am Freitag die Feuerwehr alarmiert worden. 46 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Wegen Rauchentwicklung auf dem Dach eines Hauses in der Gundelfinger Blumenstraße ist am Freitag die Feuerwehr alarmiert worden. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Dehnfuge zwischen zwei Gebäuden nach Dacharbeiten in Brand geraten war. "Es ist kein schwerer, aber ein sehr aufwendiger Einsatz", sagte Kommandant Jens Lapp. Die Wehrleute mussten zum Löschen die Wandverkleidung öffnen, damit die angeforderte Glottertäler Wehr, die Erfahrung mit Dehnfugenbränden hat, mit einer Löschlanze den Schwelbrand löschen konnte. Die Freiburger Wehr stellte die Drehleiter zur Verfügung. Es waren 46 Feuerwehrleute und neun DRK-Kräfte im Einsatz.

Quelle: Badische Zeitung 18.03.2022 Andrea Steinhart

Rettungskräfte waren in der Region auch schon im neuen Jahr im Einsatz. Am Freitag musste die Gundelfinger Wehr ausrücken, weil bei einer Spedition ein als Gefahrstoff eingestuftes Granulat ausgetreten war.

Der aus einem beschädigten Sack ausgetretene Stoff wurde dem Bericht der Feuerwehr zufolge unter Schutzvorkehrungen – unter anderem trugen die Beteiligten Schutzanzüge – aufgenommen. Einsatzkräfte und Material seien im Nachgang dekontaminiert worden, schreibt die Feuerwehr. 69 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen.

Unfall auf Kreisstraße zwischen Vörstetten und Schupfholz
Die Wehren aus Denzlingen und Vörstetten, Mitglieder der DRK-Ortsverbände sowie sechs Rettungswagen aus Emmendingen, Waldkirch und Freiburg waren am Mittwoch gegen 17.20 Uhr im Einsatz auf der Kreisstraße zwischen Vörstetten und Schupfholz. Dort waren zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Sechs Insassen hätten zum Teil schwere Verletzungen erlitten, berichtet Stephan Konrad, Sprecher der Denzlinger Wehr. Die Verletzten mussten aus den Fahrzeugen befreit werden. Zwei Rettungshubschrauber wurden angefordert, ein Landeplatz auf der Kreisstraße eingerichtet. Nachdem die Verletzten in Kliniken gebracht worden waren, wurde der Brandschutz sichergestellt und für die Ermittlungen die Unfallstelle ausgeleuchtet.

Öl auf dem Friedhofsweg in Gundelfingen
Die Gundelfinger Feuerwehr musste bereits am späten Dienstagabend eine größere Menge Öl auf dem Friedhofsweg beseitigen. Ein Fahrzeug hatte Öl verloren, weil es auf einen Sockel aufgefahren war. Der Weg wurde gesichert, das verunreinigte Erdreich mit Schaufeln abgetragen und Ölbindemittel aufgebracht. "Das ist unser erster Einsatz im neuen Jahr", sagt Kommandant Jens Lapp. "Zwischen den Jahren waren wir sieben Mal im Einsatz." Am letzten Tag des Jahres 2021 war die Gundelfinger Wehr zu einem Verkehrsunfall gerufen worden. Sie sicherte die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutz sicher, klemmte die Fahrzeugbatterien ab und beseitigte Trümmerteile. Einen Tag zuvor war den Wehrleuten eine Stichflamme aus einem Kamin gemeldet worden. Die Feuerwehr untersuchte Heizungsanlage und Schornstein.
 
Unterstützung für den Rettungsdienst
Am 29. und am 26. Dezember mussten sie für den Rettungsdienst Wohnungstüren öffnen, um den dort in Notlage geratenen Menschen zu helfen. In einem Fall verschaffte sich die Feuerwehr Zugang über den Balkon, im anderen Fall wurde die Wohnungstüre geöffnet. Am 28. Dezember war es in einem Mehrfamilienhaus durch ausgetretenes Wasser zu elektrischen Kurzschlüssen gekommen. Am ersten Weihnachtsfeiertag transportierte die Feuerwehr bei einem medizinischen Notfall den Patienten über zwei Stockwerke
 

Quelle: Badische Zeitung 07.01.2022, Andrea Steinhart