Am Samstag den 13.02.2021 durfte unser Jugendwart Marcus Binger eine Spende vom THW Freiburg entgegen nehmen. Es wruden 25 Feldbetten an die Jugendfeuerwehr gespendet. Danke auch an Thomas Hostalek.

Das Einkaufscenter in der Gewerbe-/Industriestraße wurde am Mittwoch Vormittag gegen 9.45 Uhr geräumt, weil eine Verrauchung gemeldet wurde. Die Feuerwehr war mit 30 Leuten im Einsatz.

Laut Feuerwehrkommandant Jens Lapp gab es eine Verrauchung in den Technikräumen im Untergeschoss. Ein Techniker gab jedoch kurze Zeit später Entwarnung, denn entwichen sei "relativ unproblematisches CO2", das wegen einer Stromschwankung über ein Sicherheitsventil aus dem Kühlsystem abgelassen wurde. Im Einsatz war die Gesamtwehr Gundelfingen, zudem die Drehleiter der Freiburger Wehr und ein Rettungswagen, insgesamt 30 Einsatzkräfte, so Jens Lapp. Gegen 11.45 Uhr war der Einsatz beendet, ein Sachschaden sei nicht entstanden, auch verletzt wurde niemand

Quelle: Badische Zeitung 03.02.2021

Der tödliche Verkehrsunfall auf der B3/B294 in Gundelfingen in der Nacht von Freitag auf Samstag könnte mit einem Einbruch in einem Lebensmittelladen im Zusammenhang stehen.

(BZ/sbh). Der tödliche Verkehrsunfall auf der B3/B294 in Gundelfingen in der Nacht von Freitag auf Samstag könnte mit einem Einbruch in einem Lebensmittelladen im Zusammenhang stehen. Laut dem Bericht der Polizei am Montag waren am Samstag gegen 3.20 Uhr zwei männliche Täter über eine verschlossene Tür in den Markt ein in der Alten Bundesstraße eingedrungen. Dies löste einen Alarm aus, woraufhin nach aktuell vorliegendem Ermittlungsstand die beiden Tatverdächtigen zu Fuß flüchteten, ohne dass etwas entwendet wurde.

Nicht weit vom Tatort entfernt kam es 20 Minuten später zu dem schweren Verkehrsunfall bei der Abzweigung der B3 zur B294 kurz vor Denzlingen. Zwei Fußgänger wollte die B3 von Gundelfingen Richtung Westen überqueren. Dabei wurde einer der beiden 29-Jährigen von einem Auto erfasst und von einem zweiten Fahrzeug überrollt. Der Mann verstarb laut Polizei noch am Unfallort. Der Begleiter des Mannes blieb unverletzt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass es sich bei den die Fahrbahn querenden Fußgängern um die beiden Tatverdächtigen des Einbruchs gehandelt hat. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern laut Polizeibericht an. Der ebenfalls 29-Jährige Begleiter des Verunglückten wurde auf freien Fuß gesetzt.

Quelle: Badische Zeitung Polizei-Meldung 27.04.2021

Die Nacht von Donnerstag auf Freitag war kurz für Jens Lapp. Um vier Uhr morgens klingelte sein Wecker, denn der Leiter des Gundelfinger Bauhofs war für den sogenannten Weckdienst eingeteilt, der die Straßenverhältnisse in der Früh kontrollieren muss.

"Dass ich aufgrund des Schneefalls früh raus muss, war ja abzusehen", sagt Lapp, dessen derzeit zwölfköpfiges Bauhofteam bereits am Donnerstag ununterbrochen mit zwei Unimogs, einem Ladog und einem Schmalspurtraktor im Einsatz war. "Die Gundelfinger Bürger erhalten ein Rund-um-sorglos-Paket. Wir streuen nahezu jede öffentliche Straße und jeden Gehweg", so Lapp. Das seien allein innerorts rund 80 Straßenkilometer. Damit nicht genug: "Wir bedienen auch abgelegene Höfe im Reutebach und bei der Zähringer Burg", sagt Jens Lapp.

Ärgerlich sei, wenn Bürger den Schnee von ihren Einfahrten auf die zuvor vom Bauhof geräumte Straße schippten. Er appelliere, den Schnee an der Bordsteinkante aufzuhäufen. Trotz des für Gundelfinger Verhältnisse außergewöhnlich heftigen Schneefalls sei im Ort aber kein Chaos ausgebrochen. "Ich würde eher sagen, es herrschte viel Trubel." Das Telefon habe nicht still gestanden, so Lapp, der auch Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Gundelfingen ist. Und diese sei wie die Wehr aus Wildtal ebenfalls im Einsatz gewesen, am Freitagmorgen um 4.21 Uhr das erste Mal. In Wildtal musste ein umgestürzter Baum aus dem Weg geräumt werden. Bis zum Mittag seien acht weitere Einsätze gefolgt. "Wenn Hecken zu hoch wachsen, knicken sie unter der Schneelast ein und blockieren Straßen", erklärt Lapp. Und weiter: "Würde jeder seine Bäume in Schuss halten, hätten wir weniger Arbeit."

Nicht bei jedem abgeknickten Ast Feuerwehr alarmieren


Manchmal werde die Feuerwehr auch etwas zu früh alarmiert, sagt Lapp: "Kein Mensch soll davor zurückschrecken, die Feuerwehr zu rufen, aber wenn nur ein paar armdicke Äste auf der Straße liegen, die mit der Muskelkraft eines erwachsenen Menschen beseitigt werden könnten, muss nicht die Wehr anrücken."

Quelle: Badische Zeitung 16.01.2021 Sebastian Krüger