Auf der B3 bei Gundelfingen verliert ein 20-jähriger die Kontrolle über sein Auto. Er kommt von der Fahrbahn ab. Der Wagen kippt auf dem Seitenstreifen auf die Fahrerseite.

Ein Mann verlor einer Polizeimeldung zufolge am Montag auf der Bundesstraße 3 vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Wagen und kam dabei von der Fahrbahn ab. In der Folge kippte das Fahrzeug auf dem neben der Fahrbahn befindlichen Grünstreifen zur Seite und kam auf der Fahrerseite zum Stehen.

Fahrer klettert unverletzt aus Auto.
Wie die Polizei schrieb, ereignete sich der Unfall Auf Höhe der Abfahrt Gundelfingen gegen 21.50 Uhr. Der 20-jährige Autofahrer war in nördlicher Richtung unterwegs.

Dem Fahrer sei es gelungen, eigenständig und unverletzt aus dem Fahrzeug aus zusteigen. Das Fahrzeug nahm laut Polizei einen Schaden in geringer vierstelliger Höhe

Quelle: Badische Zeitung

Der im Herbst gelieferte Einsatzleitwagen für die Gundelfinger Feuerwehr kostet 30.000 Euro mehr als im vergangenen Jahr geplant. Damit befasste sich nun der Gemeinderat.

Der Finanz- und Verwaltungsausschuss hatte 2021 für diese Anschaffung 112.500 Euro in den Haushalt eingestellt. Aufgrund diverser Nachträge zum Originalangebot, wie zum Beispiel die Berücksichtigung aller Umstellungsarbeiten auf den Digitalfunk und eine Vorrichtung für den Alarm- und Katastrophenschutz, wurde das Fahrzeug teurer. "Die Umstellung auf den Digitalfunk war zum Zeitpunkt des Angebots nicht absehbar", sagte Bürgermeister Raphael Walz am Donnerstag in der Gemeinderatsitzung. Zudem hat sich der Preis für das Fahrzeug um rund 6.000 Euro erhöht.

Nun beschloss der Gemeinderat einstimmig eine überplanmäßige Auszahlung im Finanzhaushalt in Höhe von 30.000 Euro für den neuen Einsatzleitwagen. Mit dem neuen Auto umfasst die Flotte der Wehr laut Feuerwehrkommandant Jens Lapp neun Fahrzeuge

Quelle: Badische Zeitung, Andrea Steinhart

Junge Feuerwehrleute der Gundelfinger Wehr haben das höchste Leistungsabzeichen abgelegt – das in Gold. Nun wurden sie von Bürgermeister Raphael Walz im Namen der Gemeinde geehrt.

Stefan Pretzer hat die Zeit im Blick: Acht Minuten – mehr dürfen es nicht sein. Das ist ganz schön knapp fürs Anziehen der Feuerwehrkleidung und der gesamten Atemschutzausrüstung. "Der erste Angriffstrupp muss innerhalb von 120 Sekunden komplett ausgerüstet sein", erklärt Pretzer die Prüfungsaufgabe. Das erste Rohr muss innerhalb von 200 Sekunden voll mit Wasser sein, und die ganze Übung darf nicht länger als 480 Sekunden dauern. Pretzer schaffte es, die 14-köpfige Gruppe bis zum Leistungsabzeichen Gold zu führen.
Die zuvor letzte Abnahme ist schon etwas länger her – in Gundelfingen war dies vor 20 Jahren. Bevor die Feuerwehrleute neues Gold in Angriff nahmen, absolvierten sie ein Jahr zuvor schon die Abzeichen in Silber und davor in Bronze. "Wir haben zig Mal geprobt, damit jeder Handgriff sitzt", sagt Pretzer. Die Stoppuhr war immer eingeschaltet.

Anfang Januar hatte die Truppe angefangen, für das goldene Leistungsabzeichen zu proben. Donnerstagsabend und Sonntagmorgen – Woche für Woche. Die Gruppe bestand aus dem Gruppenführer Pretzer, dem Maschinisten sowie aus Angriffs-, Wasser- und Schlauchtrupp. "Dazu kam noch unsere normale Probe und weitere Sonderproben – zeitweise waren wir vier bis fünfmal in der Woche im Feuerwehrhaus nur zum Proben", erklärt Stefan Pretzer. Dazu kamen dann noch die Einsätze. "Ohne ein Okay vom Ehepartner geht so etwas nicht."

Bei der Gold-Prüfung, die bereits im Sommer 2019 stattgefunden hat, mussten die Feuerwehrleute neben der Brandbekämpfung auch zeigen, wie sie Menschenleben retten und technische Hilfeleistung geben. Im praktischen Teil durften sie nicht mehr als 20 Fehlerpunkte machen. Es gab Fehlerpunkte, wenn Befehle nicht laut genug oder falsch angezeigt wurden, wenn die Einsatzkleidung nicht richtig saß oder wenn feuerwehrtechnisches Werkzeug im Fahrzeug fehlte. Fünf Schiedsrichter von der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg schauten bei der Prüfung genau hin. "Die Praxis ist das eine – der Aufgabenkatalog sieht im Theorieteil zig Fragen vor", erzählt Pretzer. Gruppenführer, Maschinist und das Team mussten sich jeweils spezifische Fragen stellen, die ihrem Aufgabenbereich entsprachen. Von der Einsatztaktik bis hin zum Feuerwehrgesetz und speziellen Verordnungen. 75 Prozent der Antworten mussten richtig sein. "Was versteht man unter Explosionsgrenze?" oder "Was ist bei einer Rettung von Personen aus Schächten zu beachten?" wurde gefragt. Die Goldtruppe beantwortete 99,5 Prozent der Fragen richtig. Nur eine Antwort war falsch. "Wir waren Tagessieger bei der Abnahme im Landkreis", erzählt Stefan Pretzer.

So eine Leistung schafften nur hochmotivierte, leidenschaftliche Feuerwehrkameraden, sagte Bürgermeister Raphael Walz bei der Ehrung der mit Gold ausgezeichneten Einsatzkräfte Daniel Andris, Markus Binger, Michael Fiedler, Nicolas Gisin, Jannik Häußler, Madlin Huber, Pascal Huber, Sarah Huber, Frank Hug, Jens Lapp, Marvin Menzel, Stefan Pretzer, Michael Wernet und Jürgen Foegele.
 
Quelle: Badische Zeitung

Ein Autofahrer ist auf dem Zubringer zwischen Gundelfingen und Autobahn mit seinem Fahrzeug mit einem Holztransporter kollidiert und gestorben. Einen zweiten Unfall gab es auf der B3.

Am Mittwochmorgen gegen 8.40 Uhr fuhr ein 52-jähriger Autofahrer nach Polizeiangaben auf der B 294 aus Fahrtrichtung Gundelfingen kommend in Richtung der Autobahnanschlussstelle Freiburg-Nord.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug des Mannes nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden Holztransporter zusammen, wie die Polizei am Nachmittag mitteilte. Der 52-Jährige sei noch an der Unfallstelle aufgrund der Schwere seiner Verletzungen verstorben, schreibt die Polizei.

Auto wird auf Radweg geschleudert


Der Aufprall war derart heftig, dass das Auto von der Straße auf einen Radweg geschleudert wurde, wie Gundelfingens Feuerwehrkommandant Jens Lapp berichtet. Er war bei dem Einsatz vor Ort. Der Holztransporter kam ebenfalls von der Straße ab und landete im Unterholz. "Wir fanden ein großes Trümmerfeld vor", so Lapp. Die Feuerwehr musste auch ausgetretenen Dieseltreibstoff sichern und vom Laster abpumpen. "Der LKW-Fahrer wurde zudem von uns betreut, denn er stand unter Schock", sagt Lapp.

Die Strecke war wegen Bergungs-und Reinigungsarbeiten in beide Fahrtrichtungen bis etwa 19.30 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Zweiter Unfall auf B3 von Gundelfingen Richtung Freiburg


Ein zweiter schwerer Verkehrsunfall ereignete sich zudem am Mittwochnachmittag auf der B3 von Gundelfingen kommend in Richtung Freiburg. Kurz vor Höhe Mooswaldallee kam es nach Angaben der Polizei zum Frontalzusammenstoß mit einem Geisterfahrer. Hierdurch stießen einschließlich des Verursacher-Fahrzeugs drei Autos zusammen. Die Polizei bat darum, die B3 im betreffenden Bereich weiträumig zu umfahren. Mit längerem Staugeschehen war zu rechnen.

Freiburger Norden derzeit nahezu komplett zu


"Durch die zwei Unfälle ist der Freiburger Norden derzeit nahezu komplett zu, wer nicht in größere Staus geraten will, sollte diesen Bereich großräumig umfahren", sagt Polizeisprecherin Laura Riske.

Nach ersten Erkenntnissen soll der vermutliche Unfallverursacher – also der Geisterfahrer – versucht haben, auf der B3 zu wenden. Bei diesem Vorgang kam es zur Kollision mit den anderen Fahrzeugen, teilte Riske auf BZ-Nachfrage mit. Der 86-jährige Mann sei dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden. Er musste von der Feuerwehr gerettet und in ein Krankenhaus gebracht werden.

Feuerwehrmann wird von Hund ins Gesicht gebissen


Eine ihm entgegen kommende Fahrzeuglenkerin sowie ein weiterer Autofahrer konnten nach der Kollision selbständig ihre Fahrzeuge verlassen und wurden anschließend ebenfalls in umliegende Krankenhäuser gebracht, wie die Polizei mitteilte.

Im Auto des mutmaßlichen Unfallverursachers soll sich auch ein Hund befunden haben. Ein Gundelfinger Feuerwehrmann befreite das Tier aus dem Kofferraum. Laut Kommandant Lapp wollte der Feuerwehrkamerad anschließend verhindern, dass das Tier auf die Straße rennt und hielt es fest. Der Hund biss dem Mann dabei ins Gesicht. "Es kam zu einer starken Blutung, weshalb der Kamerad ebenfalls in das Krankenhaus gefahren wurde", berichtet Lapp.

Die Feuerwehr Gundelfingen war beim ersten Unfall mit 34 und beim zweiten mit 26 Einsatzkräften vor Ort. "Zwei so schwere Verkehrsunfälle in so kurzer Zeit zu bewältigen, ist schon außergewöhnlich für uns", sagt Lapp. Es zeige aber auch, man müsse als Wehr immer bereit sein und sich nach einem Einsatz schon auf den nächsten vorbereiten. Auch die Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes und der Malteser waren bei den Einsätzen stark gefordert.

Quelle: Badische Zeitung

https://www.badische-zeitung.de/b294-bei-gundelfingen-nach-toedlichem-unfall-wieder-freigegeben

Kurz vor 15 Uhr ereignete sich am Mittwoch auf der B3 von Gundelfingen Richtung Freiburg kommend ein Verkehrsunfall. Laut Polizei soll darin ein "Geisterfahrer" verwickelt sein.

Nach bisherigem Kenntnisstand der Polizei kam es kurz vor Höhe Mooswaldallee zum Frontalzusammenstoß mit einem Geisterfahrer. Hierdurch kollidierten einschließlich des Verursacher-Fahrzeugs drei Autos.

"Inwiefern Insassen verletzt sind, kann aktuell noch nicht benannt werden, Rettungsfahrzeuge befinden sich vor Ort", heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Die Polizei bittet die B3 im betreffenden Bereich weiträumig zu umfahren. Mit längerem Staugeschehen sei zu rechnen.

Es ist der zweite schwere Unfall an diesem Tag. Am Morgen kollidierte bereits ein 52-Jähriger Autofahrer in seinem Fahrzeug mit einem Langholzlaster und verstarb an der Unfallstelle.

Quelle:Badische Zeitung

https://www.badische-zeitung.de/schwerer-unfall-auf-der-b3-bei-gundelfingen-sorgt-fuer-stau

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?Dies ist kein Einsatz für die Feuerwehr⚠️

Bild NABU