Anstrengende Tage für die Feuerwehr

Die Gundelfinger Feuerwehr hat anstrengende Tage hinter sich: Zwischen Freitag und Mittwoch bewältigten die ehrenamtlichen Helfer neun Einsätze. Am gestrigen Mittwoch befreiten sie eine eingeklemmte Person aus einem verunglückten Auto.

 

Richtig rund ging es tags zuvor für die Feuerwehr: Der Freitag begann für einige Mitglieder um 9.40 Uhr, weil die Dieselleitung eines Lastwagen abgerissen war. Um kurz nach 16 Uhr löste eine brennende Thujahecke einen Einsatz aus; anderthalb Stunden später war es das Glimmen des Unterholzes auf einem Grünstreifen. Von 20.30 Uhr an hielten einige Wildtäler Kameraden Brandsicherheitswachdienst anlässlich des Sonnwendfeuers, um kurz nach 21 Uhr wurde die Abteilung dann alarmiert, um ein Fahrzeug aus einem Graben zu ziehen.

Neun Einsätze in sechs Tagen – das ist Baumann zufolge ungewöhnlich. Allerdings sei das ganze Jahr schon sehr arbeitsintensiv verlaufen. Bis Mittwoch zählte die Gundelfinger Wehr 65 Einsätze – "das sind so viele, wie sonst in einem durchschnittlichen Jahr", sagt Baumann.Die Gundelfinger Feuerwehr hat anstrengende Tage hinter sich: Zwischen Freitag und Mittwoch bewältigten die ehrenamtlichen Helfer neun Einsätze. Am gestrigen Mittwoch befreiten sie eine eingeklemmte Person aus einem verunglückten Auto.

Zwei Autos waren an dem Unfall beteiligt, der sich am Mittwoch gegen 11.30 Uhr im Kreuzungsbereich der Abfahrt B 3/B 294 aus Fahrtrichtung Emmendingen/Waldkirch und der K 4917 ereignet hatte. Unfallursache war wohl eine Vorfahrtsverletzung, vermutet die Wehr. Nähere Angaben konnte auch die Polizei bis zum Redaktionsschluss noch nicht machen.

Die Feuerwehrleute befreiten die eingeklemmte Person mit Schere und Spreizer und übergaben sie dem Rettungsdienst, schreibt die Gundelfinger Wehr in einer Pressemitteilung. Zudem kümmerten sich die Helfer darum, die Einsatzstelle abzusperren und den Brandschutz sicherzustellen. 37 Mitglieder der Feuerwehren Gundelfingen und Wildtal waren dabei im Einsatz.

Am vergangenen Dienstag mussten einige Helfer gegen 18.30 Uhr ausrücken, um für die Polizei eine Wohnungstüre zu öffnen. Am Samstag, 23. Juni, wurden die Retter zweimal alarmiert: Einmal leisteten sie gegen 13 Uhr Amtshilfe, weil im Zuge einer Brandverhütungsschau an einem Hochhaus die Erreichbarkeit mittels Drehleiter nachgewiesen werden musste, wie Schriftführer Thomas Baumann informiert. Um kurz nach 18 Uhr wurde die Führungsgruppe zu einem Vegetationsbrand nach Kirchzarten gerufen.

Quelle: Badische Zeitung 28.06.2017