Schwelbrand im Gewerbegebiet - 65 Wehrleute im Einsatz

GUNDELFINGEN. In Gundelfingen kam es am Montagnachmittag im Gewerbegebiet zu einem Schwelbrand. Auslöser waren laut Feuerwehr Dacharbeiten auf dem Gebäude des E-Centers. Dabei ist eine Dehnfuge in Brand geraten, die unter anderem aus Styropor besteht und sich zwischen E-Center und Spielwarengeschäft Toys-R-Us befindet. Über die Höhe des Schadens war am Montagabend noch nichts bekannt. Verletzt wurde niemand.

Brand entstand beim Verschweißen von Dachpappe


Nach Angaben von Einsatzleiter Jens Lapp war das Feuer offenbar beim Verschweißen von Dachpappe entstanden. Die Freiwillige Feuerwehr Gundelfingen-Wildtal wurde um 15.38 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr rauchte es erheblich über den Dächern der beiden Gebäude. Mit 20 Atemschutzträgern habe sich die Feuerwehr darangemacht, die Blechverkleidungen wegzureisen, um an das brennende Styropor zwischen den Gebäuden zu kommen. "Schwierig war der Zugang zum Feuer und die Rauchentwicklung war erheblich", verdeutlichte Kommandant Lapp. Die ebenfalls gleich alarmierte Freiwillige Feuerwehr Freiburg-Rieselfeld brachte ein Drehleiterfahrzeug mit an den Einsatzort.

Spezielle Löschlanzen kamen zum Einsatz


Angefordert wurde zudem die Freiwillige Feuerwehr Glottertal, die über spezielle Löschlanzen verfügt. Sie wurden in die 25 Quadratmeter große Fuge reingeschlagen und sprühten einen Wassernebel an die brennenden und schwelenden Stellen. Neben Wasser wurde das Feuer auch mit speziellem Löschschaum bekämpft. Um seitlich das Löschmaterial reinzupressen, schlugen die Wehrmänner an den Wänden den Putz weg. Damit verhinderten sie zugleich, dass sich der Schwelbrand dahinter ausweiten konnte. Nach ersten Erkenntnissen ist der Rauch nicht in das Innere der Gebäude eingedrungen.

Die Feuerwehr überprüfte den ganzen Einsatz über die Gebäude mit einer Wärmebildkamera auf etwaige weitere Brandnester. Die rund 65 Feuerwehrleute waren den ganzen Abend im Einsatz. Die Polizei sperrte den Parkplatz des E-Centers großzügig ab. Eine Sicherheitsfirma, die derzeit wegen der Umbaumaßnahmen vor Ort ist, sollte in der Nacht ein Auge auf die Brandstelle werfen.

Quelle: Badische Zeitung vom 16.11.2015, Andrea Steinhart und Max Schuler

Schwelbrand im Gewerbegebiet - 65 Wehrleute im Einsatz

GUNDELFINGEN. In Gundelfingen kam es am Montagnachmittag im Gewerbegebiet zu einem Schwelbrand. Auslöser waren laut Feuerwehr Dacharbeiten auf dem Gebäude des E-Centers. Dabei ist eine Dehnfuge in Brand geraten, die unter anderem aus Styropor besteht und sich zwischen E-Center und Spielwarengeschäft Toys-R-Us befindet. Über die Höhe des Schadens war am Montagabend noch nichts bekannt. Verletzt wurde niemand.

Brand entstand beim Verschweißen von Dachpappe


Nach Angaben von Einsatzleiter Jens Lapp war das Feuer offenbar beim Verschweißen von Dachpappe entstanden. Die Freiwillige Feuerwehr Gundelfingen-Wildtal wurde um 15.38 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr rauchte es erheblich über den Dächern der beiden Gebäude. Mit 20 Atemschutzträgern habe sich die Feuerwehr darangemacht, die Blechverkleidungen wegzureisen, um an das brennende Styropor zwischen den Gebäuden zu kommen. "Schwierig war der Zugang zum Feuer und die Rauchentwicklung war erheblich", verdeutlichte Kommandant Lapp. Die ebenfalls gleich alarmierte Freiwillige Feuerwehr Freiburg-Rieselfeld brachte ein Drehleiterfahrzeug mit an den Einsatzort.

Spezielle Löschlanzen kamen zum Einsatz


Angefordert wurde zudem die Freiwillige Feuerwehr Glottertal, die über spezielle Löschlanzen verfügt. Sie wurden in die 25 Quadratmeter große Fuge reingeschlagen und sprühten einen Wassernebel an die brennenden und schwelenden Stellen. Neben Wasser wurde das Feuer auch mit speziellem Löschschaum bekämpft. Um seitlich das Löschmaterial reinzupressen, schlugen die Wehrmänner an den Wänden den Putz weg. Damit verhinderten sie zugleich, dass sich der Schwelbrand dahinter ausweiten konnte. Nach ersten Erkenntnissen ist der Rauch nicht in das Innere der Gebäude eingedrungen.

Die Feuerwehr überprüfte den ganzen Einsatz über die Gebäude mit einer Wärmebildkamera auf etwaige weitere Brandnester. Die rund 65 Feuerwehrleute waren den ganzen Abend im Einsatz. Die Polizei sperrte den Parkplatz des E-Centers großzügig ab. Eine Sicherheitsfirma, die derzeit wegen der Umbaumaßnahmen vor Ort ist, sollte in der Nacht ein Auge auf die Brandstelle werfen.

Quelle: Badische Zeitung vom 16.11.2015, Andrea Steinhart und Max Schuler