Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr

Vor zahlreichen Zuschauern stellte die Feuerwehr Gundelfingen-Heuweiler anlässlich der Jahreshauptübung ihr Leistungsvermögen eindrucksvoll unter Beweis. Übungsobjekt war die Johann-Peter-Hebel-Schule. Unterstellt wurde ein Brand im Keller mit großer Rauchentwicklung. In der ersten Etage der Schule sind zehn Kinder wegen der Rauchentwicklung im Treppenhaus vom Weg ins Freie abgeschnitten. Schon vier Minuten nach Alarmierung war sowohl Polizei wie auch die Einsatzleitung der Feuerwehr vor. Mit Sonder-signal folgten in kürzestem Abstand die Löschfahrzeuge aus Gundelfingen und Wildtal. Die DRK Bereitschaft Gundelfingen wurde von einem zusätzlichen Rettungswagen aus Freiburg unterstützt. Fast zeitgleich traf auch der angeforderte Drehleiterwagen der Denzlinger Wehr am „Brandobjekt" ein.Einsatzleiter Thomas Baumann (FW Gundelfingen) und Zugfüh-rer Matthias Gehri (FW Wildtal) dirigierten die ca. 50 Rettungskräfte vorbildlich. Nach gut einer halben Stunde waren alle gerettet und das Feuer gelöscht, „Das Zusammenwirken der Rettungskräfte muss ständig geübt werden," so Kommandant Jens Lapp. Er fasst das Ergebnis der Übung wie folgt zusammen: „Die Erfassung der Gefahrenlage, die Bildung von Einzelabschnitten, die Durchführung der Rettungsmaßnahmen und die Brandbekämpfung wurden nach der bestehenden Prioritätenliste optimal abgearbeitet. Die Jahreshauptübung dient nicht nur dem Übungszweck, vielmehr ist es auch für uns eine gute Möglichkeit, die Bürgerinnen und Bürger über die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr zu informieren. Ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Frauen und Männer geht es nicht. Deshalb kann man durchaus sagen, die Jahreshauptübung ist eine Leistungsschau. Die Notwendigkeit weitere, zusätzliche Aktive zu gewinnen ist auch dem wachsenden Anspruch an das Können und das technische Verständnis der Wehrleute geschuldet." 

Quelle: Gundelfinger Nachrichten vom 29. Oktober 2015 Gerhard Weber