Info, Wasser, Grillwurst und Abkühlung für Kinder

Gleich zu Beginn der Sommerferien hat am Samstag im Gun-delfinger Ferienprogramm für Kinder die Jugendfeuerwehr erneut zu ihrem beliebten Erlebnistag um das Gerätehaus eingeladen. Nur sechs Kinder von acht bis 11 Jahren, wollten wissen, was die Feuerwehr alles können muss und was man in der Jugendfeuer-wehr lernen und erleben kann. Wasser marsch, die großen Löschfahrzeuge der Feuerwehr und vor allem ihr hochinteressanter Inhalt an moderner Technik, die Aufgaben, Ausrüstung und Schutzkleidung der Feuerwehr, die lebenswichtigen Vorteile der jetzt gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder brachte die Jugendwehr unter der Leitung ihres stellvertretenden Jugendwartes Frank Hug kindgerecht und an-schaulich näher. Er stellte ihnen das hydraulische Rettungsset (Schere und Spreizer), das Hebekissen, die Rettungsplattform, die Seilwinde, die Sägen, Tauchpumpe, tragbare Leitern, das Sprungpolster, Beleuchtungsgeräte, die Verkehrswarneinrichtung, die Feuerlöscher und den Highpress-Löscher, Atemschutzgeräte, die Wärmebildkamera, Chemieschutzanzüge und vieles mehr vor. Den starken Luftstrom eines Druckbelüfters konnten die Kinder persönlich spüren. Sie alle sind für technische Hilfeleistungen im modernsten Löschfahrzeug, dem HLF 20, untergebracht, in dem die Kinder auch mal sitzen durften. Patrick Brändle und Markus Bienger haben demonstriert, was ein Feuerwehrmann so alles an Schutzkleidung und Hilfsmitteln an sich trägt und dass das – allen voran der Atemschutz – durchaus50 bis 60 Kilogramm schwer sein kann. Auch der stellvertretende Kommandant Jürgen Köppler kümmerte sich um die Kinder und ihr Programm. Ihren Eltern erklärte er den praktischen Umgang mit Feuerlöschern für den Ernstfall. Auch Mitglieder der Jugend-feuerwehr stellten sich in den Dienst der guten Sache. Ihre Abtei-lung umfasst beachtliche 25 Mitglieder, darunter sechs Mädchen. Jahr für Jahr verstärken sie dann die aktive Wehr. Aber auch Spaß und Spiel kamen nicht zu kurz. Obwohl es mit leichtem Regen am Anfang gar nicht so aussah, konnten die be-liebten Wasserspiele doch stattfinden. Wie echte Profis übten die Kinder das Spritzen, Treffen und Löschen auf Löschwände. Wer wollte konnte auch in das Löschbecken eintauchen und als Höhe-punkt war das Hydroschild, eigentlich gedacht, das Überspringen von Feuer bei Bränden auf Nachbarhäuser zu verhindern, ein beliebtes Sommervergnügen zur Abkühlung und sich auch gegen-seitig auch nass zu spritzen. 

Quelle: Gundelfinger Nachrichten vom 06. August 2015, Rolf Meyer