Bundesweiter Rauchmeldertag 2010
Mit Rauchmeldern das Leben anderer schützen
Am 13. August 2010 ist bereits zum fünften Mal bundesweiter Tag des Rauchmelders. Jeder kann an diesem Tag für sich und andere Verantwortung übernehmen, indem er einen Rauchmelder installiert. Ein Rauchmelder warnt rechtzeitig vor dem tödlichen Brandrauch und rettet so Leben. Laut FORSA-Umfrage von 2010 sind jedoch noch über zwei Drittel aller deutschen Haushalte ohne Rauchwarnmelder, weitere sechs Prozent haben Ihre Rauchwarnmelder nicht installiert.
Mehr Komfort und höhere Sicherheit
Der heutige Markt bietet eine große Vielzahl an Rauchmelderprodukten. Das sorgt beim Verbraucher oft für Unsicherheit, welcher Rauchmelder den besten Schutz bietet. Wichtig ist es, auf qualitativ gute und anwenderfreundliche Rauchmelder zu achten. Sie gewähren mehr Komfort, Sicherheit und lösen weniger Fehlalarme aus. Produkte wie ein Rauchmelder mit großem Funktionsknopf für die Stummschaltung eignen sich sogar für den Einsatz in der Küche. Vernetzte Rauchmelder sind für den Hauseigentümer sinnvoll. So werden auch entfernte oder wenig genutzte Räume überwacht. Für Vermieter, die in Ländern mit Rauchmelder-Gesetzgebung weitestgehend verpflichtet sind, für die Funktionstüchtigkeit der kleinen Lebensretter zu sorgen, sind Anwendungen wie eine Demontagesicherung oder die fest eingebaute 10-Jahres-Batterie hilfreich.
Wo werden Rauchmelder installiert?
In neun Bundesländern ist die Installation von Rauchmeldern in privatem Wohnraum inzwischen vorgeschrieben. Die Gesetze beruhen auf einer deutschen Norm (DIN 14676) und schreiben vor, dass Rauchmelder in Schlaf- und Kinderzimmern sowie Fluren, die als Rettungswege dienen, installiert werden. Auch in den Bundesländern ohne gesetzliche Vorgabe sollten Mieter oder Vermieter wenigstens diesem Minimalschutz gerecht werden, empfiehlt die Feuerwehr. Achten Sie auch darauf, dass ein Rauchmelder nur für einen 60 qm großen Raum ausreicht, für größere Räume brauchen sie zwei Geräte.
Weiter Informationen finden sie unter http://www.rauchmelder-lebensretter.de/
Erhöhte Waldbrandgefahr bei Trockenheit und Hitze
Landesbranddirektor Hermann Schröder:
„Einige einfache Verhaltensregeln können
Flächenbrände verhindern"
„Mit der anhaltenden Hitze und Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr.
Eine kleine Unachtsamkeit wie eine Glasscherbe oder ein im hohen Gras
geparktes Auto mit erhitztem Katalysator kann dann schon genügen, um
einen Flächenbrand zu entfachen." Das sagte Landesbranddirektor Hermann
Schröder am Mittwoch, 30. Juni 2010, in Stuttgart.
Er warnte ausdrücklich vor der erhöhten Waldbrandgefahr und erinnerte
an die Regeln, die bei Spaziergängen im Wald eingehalten werden müssen:
- Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald ein grundsätzliches Rauchverbot.
- Feuermachen ist nur an den offiziell fest eingerichteten Feuerstellen an Grillplätzen erlaubt. Bei besonders hoher Waldbrandgefahr können die örtlichen Forstämter auch dort das Feuermachen untersagen.
- Grillen im Wald ist auch auf mitgebrachten Grillgeräten verboten.
- Offenes Feuer außerhalb des Waldes muss mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein. Bei der momentanen Trockenheit sollte auch auf Wiesen auf offenes Feuer verzichtet werden.
- Auch an erlaubten Stellen muss das Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen vollkommen gelöscht werden.
- Herumliegende Glasflaschen und -scherben können durch denBrennglaseffekt schnell zur Brandursache werden. Sie haben im Wald nichts verloren und müssen ordnungsgemäß entsorgt werden.
„Kommt es doch zu einem Brand oder wird ein unkontrolliertes Feuer im
Wald oder auf dem Feld entdeckt, ist es wichtig, schnell die Feuerwehr
über die Rufnummer 112 zu alarmieren und dabei möglichst präzise Ortsangaben
zu machen", so der Landesbranddirektor.
Fortbildungsseminar Atemsschutzausbilder
Am 27./28.11.2009 nahmen 4 RAZ-Ausbilder der Feuerwehr an einem Fortbildungsseminar Atemschutz teil. Das Seminar wurde von der Landesfeuerwehrschule Bruchsal in der Jugendherberge in Freiburg ausgerichtet.
Themenschwerpunkte waren:
- richtige ATS-Probenvorbereitung
- Aufgaben/Definition/Kommunikation des Sicherheitstrupp
- technische Möglichkeiten des Sicherheitstrupp
- Fitness der Feuerwehr für den Atemschutzeinsatz
- offene Diskussionen über aktuelle Themen aus dem Bereich Atemschutz
Dieses Seminar war das erste und einzige Seminar im Jahr 2009, dass von der Landesfeuerwehrschule Bruchsal außerhalb der Schule gemacht wurde.
Wir danken den beiden Ausbilderinnen Karin Müller und Nicole Giesa der Landesfeuerwehrschule.
Feuerwehr gewinnt Tauziehen
Beim jährlichen Reiterfest des Reiterhof Engler am 14.-16. August 2009 fand auch dieses Jahr neben den Pferdewettkämpfen wieder das traditionelle Tauziehen von örtlichen Vereinen statt. Es nahmen insgesamt 9 Mannschaften teil. Nach einen harten und staubigem Kampf gewann dieses Jahr die Mannschaft 1 der Feuerwehr Gundelfingen.



